Ausflugstipps im Oldenburger Münsterland

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Helen

 

Wer sich nach Wandern, Radeln, Reiten oder Schippern sehnt, ist hier genau richtig! Denn im Oldenburger Münsterland heißt es nämlich “Hinaus aufs Land”. Die Ferienregion ist durch eine abwechslungsreiche Landschaft aus Mooren, Heide, Waldgebieten und Hügeln geprägt. Radfahrfreunde können sich über 400 Kilometer lange, beschilderte Radwege freuen, denn diese führen sie vorbei an herrlicher Natur und Landschaft führen. Viele Bauernhöfe bieten, neben unseren tollen Stellplätzen, auch Produkte aus eigener Produktion an und freuen sich über jeden Besucher. Im Oldenburger Münsterland schwingen sich viele auf den Rücken der Pferde - kein Wunder, denn hier ist die Pferderasse “Oldenburger” heimisch.

Das von Jahrhundert alter Beziehung zur westfälischen Metropole Münster und Oldenburg geprägte Osnabrücker Land ist eine gewachsene Kulturregion. 

 

Das OM besteht aus zwei Landkreisen, fünf Erholungsgebieten, 23 Städten und Gemeinden und wird durch die A1 vernetzt. Es lohnt sich also, hier die Autobahn mal zu verlassen und in einer der Städte halt zu machen oder einen Ausflug zum Dümmer See, an die Thülsfelder Talsperre oder auch in die Dammer Berge zu unternehmen.

Der Dümmer See

Geprägt von ausgedehnten Wasserflächen im Oldenburger Münsterland ist hier die perfekte Gelegenheit für einen Sprung ins kühle Nass! Der Dümmer See ist umgeben von Moor- und Niederungsflächen und ist mit rund 16 km2 der zweitgrößte Binnensee Niedersachsens. Hier findet ihr Natur pur! Wer genau hinsieht, entdeckt unzählige Wasser- und Watvogelarten, die hier heimisch sind. 

Ein Tipp für alle Vogelliebhaber: Besichtigt die Dümmer Vogelschau in Damme–Dümmerlohausen.

Angelfreunde und Taucher Willkommen!

Hier kommt genau der richtige Ort für alle erholungssuchenden Familien, Schwimmer und Sonnenanbeter: der rund 10 Hektar große Heidesee am Nordhang der Dammer Berge. Ein Abenteuerspielplatz mit einem großem Spielschiff sowie Rutschen und Klettergeräten, sorgt für einen spielreichen Tag am See für die Kleinen.

Aber auch Tauchfreunde kommen hier auf ihre Kosten! Denn am Boden des Heidesee lädt eine Tauchplattform und ein altes Schiffswrack zu spannenden Tauchgängen ein.

Der Heidesee ist für jeden etwas, denn auch Angler freuen sich hier über einige schöne Stunden. Da der ASV Holdorf e.V. seinen Gästen die Möglichkeit, folgende Gewässer zu beangeln:

  • Kalksandsteinsee
  • Heidesee Holdorf
  • Dorfanger Holdorf

Eintauchen in die Vergangenheit

Eingerahmt von hohen Bäumen, befindet sich das Museumsdorf Cloppenburg in einer parkähnlichen Landschaft. Hier stehen imposante, ländliche Baudenkmäler aus den letzten 500 Jahren und beeindrucken so jeden Historiker. Vor Ort befinden sich 58 Gebäude aus der alten Kulturlandschaft zwischen der Weser und der Ems. Große Hofanlagen, bescheidene Landarbeiterhäuser, Mühlen und Werkstätten vermitteln einen Eindruck davon, wie unsere Vorfahren gelebt und gearbeitet haben. In der Dorfbäckerei oder der Töpferei können Besucher die Handwerker bei der Arbeit beobachten.

Hoch in die Baumkronen

 

Im Kletterwald Nord wartet jede Menge Spaß, Action und Abenteuer auf Groß und Klein. Der Kletterwald befindet sich im Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre. Wer hier bis in die Baumkronen klettert, wird mit einem phantastischen Panoramablick über das Naturschutzgebiet belohnt. Auch Anfänger und Kinder ab 6 Jahren sind hier gerne gesehen! Auf dem Einweisungsparcours mit Fitnesscharakter sind alle auf der ganz sicheren Seite und können trotzdem 16 verschiedene Elemente in geringerer Höhe bewältigen. Für Kletter-Experten von 3-6 Jahren wurde eine kleine Kletterschule eingerichtet.

Insgesamt warten auf der Fläche von 30.000 qm neun Rundkurse mit 116 Kletterelementen auf euch. Besonders Mutige schweben, gesichert von einem rollenden Haltesystem, 70 Meter weit an einem Seil über das Wasser der Igelriede und über die Köpfe der Schaulustigen hinweg. Ein toller Ausflug für die ganze Familie!

Ein Tierischer Spaß

Der Tier- und Freizeitpark Thüle liegt in reizvoller Umgebung mitten im Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre im Oldenburger Münsterland. Für einen erlebnisreichen Tag bietet sich der Park mit einer Fläche von 16 Hektar wunderbar an! Nach dem ausgiebigen toben im Freizeitpark geht's auf große Entdeckungstour durch den Tierpark mit rund 150 Tierarten.

Öffnungszeiten

März: jeden Sa. u. So. 9.00-18.00 Uhr, 3. April bis 30. Oktober: täglich 9.00-18.00 Uhr

Tier- und Freizeitpark Thüle

Über dem Worberg 1, 26169 Friesoythe-Mittelsten Thüle

Moor entdecken

Ein weiterer Ausflugstipp ist das Moor- und Fehnmuseum Elisabethfehn im Oldenburger Münsterland. Das Museum liegt zwischen Barßel und dem Saterland, und besteht aus zwei Ausstellungs häusern und dem Außengelände. Hier erfahrt ihr Spannendes über die Entstehung der Hochmoore, wie der Mensch die Landschaft rund um Elisabethfehn geprägt hat, und was wir Heute noch an den Hochmooren haben. 

Es gibt viel zu entdecken: ein Moorlehrgarten, historische Torfschiffe, Museumsführungen, großes Freigelände mit Torfabbaumaschinen (Industriekulturgeschichte), Moorpegelplateau, und ein Moortretbecken. Zusätzlich gibt es attraktive "Mach-mit"-Stationen draußen und in der neuen Dauerausstellung im Haus. Für den kleinen Durst oder Hunger zwischendurch wirst du in der TEESTUBE mit moortypischen Speisen und Getränken versorgt. Somit also für alle Naturfreunde ein Muss!

Gruselgeschichten erzählten von Moorleichen

Das Goldenstedter Moor befindet sich nach kilometerlanger schnurgerader Fahrt in einer der ungewöhnlichsten Landschaften Norddeutschlands. Nach einigen Kilometern wird aus der Straße ein Sandweg. Die gebiete rechts und links des Weges werden immer feuchter, Bäume werden immer kleiner und verkrüppelter. 

Auch das Goldenstedter Moor ist, wie das Moor bei Elisabethfehn, ein Hochmoor. Das Goldenstedter Moor ist Teil der Diepholzer Moorniederung, eine der größten noch zusammenhängenden Hochmoorlandschaften Deutschlands. Die Menschen fürchteten sich einst vor dem schmatzenden Boden, denn Gruselgeschichten erzählten von Moorleichen und Irrlichtern.

Durch Entwässerung wurden Jahrhundertelang die Flächen urbar gemacht, der Torf als Brennmaterial oder Einstreu für Tierställe abgebaut, die Flächen wurden dezimiert und verloren ihren ursprünglichen Charakter – auch im Goldenstedter Moor. Doch 1984 wurde es unter Schutz gestellt und mit der Wiedervernässung begonnen.